Liebe Freundinnen und Freunde des KKL-JNF

Diese Zeilen schreibe ich Ihnen aus meiner Quarantänesituation in Jerusalem. Das KKL-JNF-Hauptbüro hat mich letzte Woche von einem Moment auf den anderen nach Israel zurückbeordert, und so besorgniserregend und ungewohnt diese Situation auch sein mag, zumindest bin ich wieder mit meinen Lieben vereint. Den Grund für diesen Umstand können Sie sicher problemlos erraten: COVID-19 oder in seinem weniger medizinischen Namen, der unser aller Leben in den letzten Wochen bestimmende Coronavirus…

Der Coronavirus und der damit verbundene neu zu gestaltende Alltag stellen uns alle vor neue Herausforderungen. Wer hätte es noch vor einem Monat für möglich gehalten, dass bis auf weiteres fast alle Büros auf Home-Office umstellen, unzählige Menschen ihren Alltag in beengender Hausquarantäne verbringen müssen, praktisch das ganze soziale und kulturelle Leben zum Erliegen kommt, selbstständige Unternehmer und auch Privatpersonen um ihre wirtschaftliche Existenz bangen müssen. Das Erschreckendste von allem ist natürlich, dass dieser Virus jeden von uns treffen kann und wir lernen müssen, unsere Sorgen und Ängste um das Leben unserer Lieben in Schach zu halten und alles zu tun um sie zu schützen. Aber auch zu uns selber müssen wir Sorge tragen, damit wir für unsere Lieben auch weiterhin da sein können -  komme, was wolle.

Auch wir vom KKL-JNF-Schweiz haben in der Zwischenzeit zum Schutz unserer Spender und Mitarbeiter auf Home-Office umgestellt und versuchen im Rahmen der behördlichen Beschränkungen die Arbeit trotz allem auch in Ihrem Sinne so gut wie möglich weiterzuführen.

Da die Beschränkungen in Israel wesentlich strenger sind, musste sich der KKL-JNF-Israel zum Schutze seiner Mitarbeiter anpassen. In Israel wurde die Arbeit vorübergehend fast vollständig eingestellt und nur jene Tätigkeiten, die als “kritisch-wichtig” gelten, werden weiterhin durchgeführt. Dazu gehören unsere Feuerwehrmannschaften, die leitenden Kräfte der wichtigsten Abteilungen und natürlich unsere Förster und Parkkontrolleure, die weiterhin patrouillieren um zu gewährleisten, dass unsere unzähligen Projekte und Wälder in dieser Zeit keinen Schaden nehmen. Dies ist vor allem wichtig im Hinblick auf die Zeit “post-Corona”, wenn die Bevölkerung Israels endlich wieder ihre Häuser verlassen darf und in die Natur schwärmen wird, die sie so lange missen musste.

Im Namen des KKL-JNF Schweiz und Israel möchte ich mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die sogar in dieser Ausnahmesituation unsere Arbeit unterstützen. Es freut mich besonders, Ihnen nachstehend ein an Sie gerichtetes Schreiben unseres Weltvorsitzenden, Daniel Atar, zukommen zu lassen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben vor allem eines:
GESUNDHEIT!!!

In Gedanken sind wir bei Ihnen und freuen uns schon auf die Zeit “danach”.

Wir verbleiben mit einem herzlichen Shalom und unseren besten Wünschen für ein Chag Pessach Kascher we Sameach und Frohe Ostern


Judith Perl-Strasser
Delegierte des KKL-JNF Israel für die Schweiz

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