Aktuelle Projekte

Wir stellen hier unseren aktuellen Projekte vor, die sie durch eine Spende unterstützen und vorantreiben können.

„Wald der Märtyrer – erinnern im Schatten alter Olivenbäume“

„Niemals Vergessen“

Im Jahr 1951, also nur sechs Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und damit auch der Schoa mit ihren sechs Millionen Ermordeter, pflanzte der KKL-JNF zusammen mit der Organisation B’nai B’rith den Märtyrerwald, hebräisch Jaar Hakdoschim, in der Nähe von Jerusalem.

Er diente als nationale Gedenkstätte  bis Yad Vashem 1953 erbaut wurde. Der Wald enthält Stätten zum Gedenken an zerstörte jüdische Gemeinden sowie eine Stätte zum Gedenken an Anne Frank, die mit Unterstützung von Freunden des KKL-JNF aus aller Welt errichtet wurden. Zusätzlich zu diesen Standorten baute der KKL-JNF barrierefreie Freizeitbereiche und malerische Aussichtspunkte im gesamten Wald sowie Radwege und eine Strasse für Fahrzeuge.

Dieser Wald in der Nähe Jerusalems soll Wanderer, Familien und Gruppen, aber auch ausdrücklich Menschen mit einer Behinderung anziehen.

Im Märtyrerwald finden sich auch Bezüge zur jüngsten Geschichte der Schweiz. Hier wird immer wieder auch des jüdischen Widerstandes gegen den Nazi-Terror, aber auch denjenigen Personen gedacht, die darunter litten.

Der KKL-JNF Schweiz hat sich nunmehr zum Ziel gesetzt, in der Nähe einer am stärksten frequentierten Zufahrt zum Märtyrerwald einen Besinnungsort  in Memoriam für Schweizer Opfer des „Dritten Reiches“ zu schaffen. Dieser sorgfältig ausgewählte Besinnungsort soll im Schatten alter, wunderschöner  Olivenbäume, die den Besucher zum Verweilen und Nachdenken einladen, angelegt werden. 

Es ist geplant, die Namen der Schweizer Opfer des Dritten Reiches an den speziell für diesen Zweck vom KKL-JNF Israel geschaffenen grossen Gedenktafeln im Herzen des Märtyrerwaldes unweit des besagten Schweizer Besinnungsortes anzubringen, und ihr Andenken auf diese Art zu verewigen und in Ehren zu halten.

Die offizielle Schweiz tut sich nämlich weiterhin ziemlich schwer mit dem Andenken an diese Menschen, die oft einfach das Pech hatten, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, und denen von der damaligen Regierung nicht oder dann nur sehr zögerlich, oft auch zu spät, geholfen wurde. In gewissen Fällen lieferten die Schweizer Behörden Menschen sogar an die Nazis aus, dies im vollen Wissen darum, welches Schicksal sie jenseits der deutschen Grenze erwartete. 

Seit einiger Zeit wird in der Schweiz über eine Gedenkstätte für diese meist vergessenen Nazi-Opfer diskutiert, noch ist nicht sicher, ob sie jemals eingerichtet wird. Der KKL-JNF möchte zusammen mit seinen Freunden und Partnern dazu beitragen, dass im „Wald der Märtyrer“ ein Ort des Gedenkens für diese Menschen eingerichtet wird, unabhängig von dieser Diskussion. Jedem, dem diese Thematik am Herzen liegt und wichtig ist, ist herzlich dazu eingeladen, den KKL-JNF bei der Realisierung dieses ehrgeizigen Projektes zu unterstützen.

Ein Besinnungsort in Memoriam für Schweizer Opfer des „Dritten Reiches“

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Der KKL-JNF ist «bienenfleissig»

Durch die aktuelle Corona-Krise geraten im Moment viele Dinge in Vergessenheit, die vielleicht weniger wichtig erscheinen mögen als die Pandemie, die aber auf keinen Fall ausser Acht gelassen werden dürfen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Bienensterben, welches vor Corona nicht nur bei Naturschützern immer wieder für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Und dies sicher zu Recht, denn dieses seit längerem bestehende Phänomen stellt eine sehr grosse Gefahr sowohl für Mensch als auch für die gesamt Natur dar, da die Honigbiene die wichtigste Bestäuberin derjenigen Pflanzen ist, die der Mensch ständig auch als Nahrungsmittel nutzt. Auch liefert die Honigbiene den Rohstoff für zahlreiche pharmazeutische Produkte und trägt zum Schutz des ökologischen Systems auf der ganzen Welt bei. Die Bedeutung der kleinen Tiere geht also sehr weit über das blosse Produzieren von Honig, der an Rosch Haschana auf den meisten Tischen jüdischer Familien steht, hinaus.

Weil man sich auch beim KKL-JNF dieser Tatsache bewusst ist, ist man nun zum Schutz der Bienen auf breiter Front aktiv geworden. Das ganzheitliche ökologische Denken, das vom KKL-JNF zunehmend umgesetzt wird, steht hier im Zentrum. Konkret heisst das, dass man gemeinsam mit dem israelischen Imkerverband, dem Honey Council, plant, in ganz Israel rund 110 000 Baum- und Strauchsetzlinge zu pflanzen. Diese Setzlinge sollen den für die Bienen so lebenswichtigen Nektar produzieren als eine Art «Bienen-Tankstellen». Auf diese Art und Weise soll sichergestellt werden, dass die Bienen das ganze Jahr über genügend Nahrungsnachschub erhalten.

In enger Zusammenarbeit mit dem israelischen Imkerverband sollen diese Setzlinge in naher Zukunft kostenlos an die israelischen Bienenzüchter verteilt werden, um sie landesweit in ausgewählten Regionen anzupflanzen. Diese Setzlinge wiederum stammen aus drei Baumschulen des KKL-JNF, je eine im Süden, der Landesmitte und dem Norden.

Gleichzeitig werden auf denjenigen Böden in Israel, die dem KKL-JNF gehören, rund 20 000 Bienenstöcke aufgestellt.

Schon seit längerem unterstützt der KKL-JNF auch die Honigproduktion im Kibbuz Yad Mordechai nahe des Gaza-Streifens. An diesem sehr geschichtsträchtigen Ort wurde ein Eukalyptus-Hain angelegt, um aktiv dabei mitzuhelfen, die Honig-Produktion im Kibbuz ausbauen. Die Blüten des Eukalyptus blühen lange Zeit in der Jahreszeit, in der es nur sehr wenige Blüten anderer Pflanzenarten gibt. So verbessern sie die Qualität des Nektars ganz entscheidend. Ein weiterer Aspekt, der nicht zu vernachlässigen ist: Der Honighain ist auch ein wichtiger Verbündeter im intensiven Kampf gegen die Wüstenbildung, den sich der KKL-JNF ebenfalls seit langem auf die Fahnen geschrieben hat. Dazu kommt, dass der Kibbuz immer wieder Opfer von gezielten Attacken aus dem nahegelegenen Gaza-Streifen wird: Feuerballone verbreiten durch gezielte Brandanschläge Angst und Schrecken auf der israelischen Seite der Grenze. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bienenpopulation und die Honigproduktion, da teilweise auch Bienenstöcke von den entstehenden Bränden beschädigt werden.

Bienenhonig ist also nicht nur eine köstliche Zutat sondern ein mehr als lebenswichtiges Element. Auch Israel spielt im Kampf um dieses Element eine mehr als wichtige Rolle, die vom KKL-JNF nach Kräften unterstützt wird. Helfen Sie mit, und unterstützen auch Sie dieses wichtige Projekt!

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In die Jugend investiert

Die Stipendien wurden mit Unterstützung der Freunde von KKL-JNF in der Schweiz, in Frankreich und Deutschland vergeben, ebenso mit Hilfe der Horowitz Foundation in Israel. Hundert dieser Stipendien wurden im Rahmen der Initiative Israel 2040 gesprochen.

350 Studenten aus ganz Israel und aus allen Lebensbereichen des Landes erhielten Stipendien im Wert von insgesamt 6,5 Millionen Schekel. Die Vergabe der Stipendien wurde möglich gemacht dank der Unterstützung von Freunden des KKL-JNF aus der Schweiz, aus Frankreich und Deutschland sowie durch die Initiative von KKL-JNF Israel,  mit dem Ziel bis 2040 1,5 Millionen neue Bewohner in die Gebiete des Negev und Galiläas zu bringen.

Bei der Zeremonie der Vergabe der Stipendien gratulierte der Weltvorsitzende des KKL-JNF, Daniel Atar, den Studenten: „Israel ist nicht gesegnet mit natürlichen Ressourcen, was also hat dieses Wunder möglich gemacht? Das verdanken wir nur unseren `human resources`, also unserem menschlichen Kapital sozusagen.  Ausbildung und Wissen müssen die Lichter sein, die uns leiten. Aus diesem Grund entschied sich der KKL-JNF, einen guten Teil seiner Mittel in diesen Bereich zu investieren.“

Weiter meinte Daniel Atar zu den Studentinnen und Studenten, diese seien die Zukunft und: „Bald werdet ihr in Israel führend sein auf allen möglichen Gebieten. Nutzt dieses Stipendium, um euer Wissen und eure Weisheit zu steigern.“

Die Stipendien wurden im Einklang mit Kriterien vergeben, die vom KKL-JNF und dessen unterstützenden Partnern festgelegt wurden. In Zusammenarbeit mit KKL-JNF Frankreich wurden Stipendien an Studenten aus französischsprachigen Ländern verliehen, die ohne ihre Eltern nach Israel eingewandert sind, darunter auch zehn Studenten aus Marokko. Unter den Stiftungen, die Partner bei der Vergabe von Stipendien waren, war die Bender Stiftung in Kooperation mit KKL-JNF Deutschland, die Saiovici Stiftung in Zusammenarbeit mit KKL-JNF in Frankreich, die Philosophie Stiftung in Kooperation mit KKL-JNF in der Schweiz und die Horowitz Foundation aus Israel.

Der Präsident von KKL-JNF Schweiz,  Arthur Plotke,  gratulierte den Empfängern im Namen der Spender und verwies auf die Schweizer Wurzeln der Organisation: „KKL-JNF wurde in Basel gegründet, in der Stadt, in der ich geboren wurde, und seitdem hat sich KKL-JNF bemüht, das Land aufzubauen und die Lebensqualität für alle seine Bewohner zu verbessern. Es ist sehr aufregend und rührend, hier so viele Studenten zu sehen.“

100 Stipendien wurden vergeben als ein Teil des Projektes Israel 2040 von KKL-JNF, um die weiter entfernt gelegenen Regionen in Israel durch Investitionen in Ausbildung, Technologie und Infrastruktur zu fördern. Die Idee dahinter ist, die israelische Jugend zu stärken. Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung von Dörfern und Städten im Negev und in Galiläa. Es stellt bis zu einem gewissen Grad die Wirtschaft in den Mittelpunkt, basierend auf dem Prinzip, dass eine Stärkung der peripheren Regionen das gesamte Land stärken wird. In diesem Jahr konzentrierten sich die Stipendien auf den Norden und wurden an Universitätsstudenten in der Gegend von Galiläa vergeben.

Der leitende Wissenschafter des KKL-JNF, Dr. Doron Markel, sagte, dass auch er als Student ein Stipendium von KKL-JNF erhalten habe, um seine Doktorarbeit zum Thema des Parks am See des Hula Tals abzuschließen. Im Rahmen seiner Verantwortung  als  leitender Wissenschafter (s. Interview auf Seite XX) hilft Markel bei der Koordination des Projektes 2040.
Die Zeremonie wurde vom lokalen Vertreter von KKL-JNF, Danny Sagi, geleitet und von einem Streichquartett begleitet, das wunderschöne klassische Musik spielte. Das Ereignis fand im Botanischen Garten von Jerusalem statt, einem Ort, bei dessen Entwicklung und Verwandlung in eine blühende grüne Lunge im Herzen der Stadt, der KKL-JNF eine wesentliche Rolle gespielt hat. 

Nach der Vergabe der Stipendien durch die Vertreter des KKL-JNF sprach Noa Ayalon, eine Philosophie-Studentin aus Haifa, im Namen der Studenten zum Publikum. „Die Unterstützung, die wir das Privileg haben, entgegen nehmen zu können, geht über eine ökonomische Hilfe hinaus; es handelt sich auch um eine Anerkennung des Wertes dessen, was wir tun und den Weg, den wir gewählt haben. Dafür sind wir sehr dankbar.“

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Neue Löschfahrzeuge für die KKL-JNF-Feuerwehr

KKL-JNF unterhält eine Flotte von 25 landesweit stationierten Löschfahrzeugen, die für den Fall von Waldbränden in den Wäldern und Freiflächen von KKL-JNF alarmbereit stehen, egal ob diese von den Bedingungen der trockenen Hitze und des Wüsten-Windes (Sharav) und/oder von Brandstiftung, einschliesslich Sicherheitsvorfällen, ausgelöst wurden.

Die älteren Feuerwehrautos, welche die täglich angefachten Brände in der westlichen Negev-Wüste bekämpfen, sind nicht mehr geeignet für diesen intensiven Betrieb. Daher ist es notwendig, sie mit einem moderneren, wendigeren und sichereren Model zu ersetzen, das speziell für den schnellen und effizienten Zugang und den Betrieb in Wäldern und auf unwegsamen Freiflächen entwickelt wurde.

Die neuen Löschfahrzeuge können sowohl auf gepflasterten Wegen als auch auf unbefestigtem, rauem Gelände manövriert werden. Jede Fahrerkabine verfügt über drei Sitzplätze und jeder Wagen über Funktionen wie Schlauchaufroller, Gerätefächer, eine Wasserpumpe und einen Wasserwerfer, ein Lautsprechersystem, Sirene sowie Rettungs- und Abschleppvorrichtungen. KKL-JNF arbeitet kontinuierlich daran, die israelischen Wälder aufrechtzuerhalten und zu schützen, was das Entdecken, Eindämmen und Löschen von Waldbränden, wo und wann auch sie immer entstehen, umfasst.

Werden Sie zum Partner beim Kauf eines neuen Feuerlöschfahrzeuges im Betrag von CHF 415‘000.- zum Schutz des Ökosystems und der Gemeinschaften.

Jede Spende zählt!

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Hula-Seepark – Nördlicher Garten »Nachula«

Der KKL-JNF plant die umfassende Entwicklung der Areale rings um das neue, innovative Besucherzentrum, das derzeit beim KKL-JNF-Hula Seepark (Agamon-See) entsteht.

Der Natur- und Vogelpark des KKL-JNF (Agamon-See) ist im Herzen des im Norden des Landes gelegenen Hula-Tals beheimatet, ca. 20 km südlich von Kiryat Shmona. Das Hula-Tal liegt an einer der wichtigsten Vogelzug-Routen der Welt – zweimal jährlich (im Frühling und im Herbst) benutzen über eine halbe Milliarde Wasser-, Greif- und Singvögel den Agamon-See als idealen Rastplatz auf Ihrem Weg nach Afrika und wieder zurück.

Hula ist eine einzigartige Ökotourismus-Stätte, die ihren Besuchern ein seltenes Naturerlebnis bietet – eng verbunden mit der Historie des Landes und Geschichten über die ersten Pioniere Israels. Im Februar 2009 wurde der Park von der britischen Zeitschrift BBC WILDLIFE zu einer der zehn wichtigsten Tierbeobachtungsstätten der Welt gewählt. Seit den 1950er Jahren ist KKL-JNF im Hula-Tal aktiv, legt Sümpfe trocken und stärkt die Anliegergemeinschaft wie die Entwicklung der örtlichen Landwirtschaft. Seit damals hat sich das Hula-Tal in eine fruchtbare, lebenssprühende grüne Region verwandelt, die alljährlich Tausende von Besuchern anzieht.  

Der „nördliche Garten“, der am KKL-JNF-Hula-Seepark (Agamon-See) entsteht soll ökonomische und pädagogische, wie auch Abenteuer- und Freizeitelemente für die ganze Familie bieten. „Nachula“ ist ein unterhaltsames und erlebnisreiches Spielgelände mit zahlreichen Wasser- und Naturelementen zum Benützen, Berühren, Fühlen und Sehen.  Der Name „Nachula“ wurde aus den Wörtern Nachal  (Fluss) und Hula gebildet und soll die besonderen Attribute des Agamon-Sees symbolisieren – Tiere, Vögel und Wasser. Alle Komponenten der Anlage sind für Besucher geeignet und ermutigen diese, zu lernen und auf spielerische Weise den Garten zu erleben. Eine solch einzigartige Stätte, die ihren Besuchern ermöglicht, die Welt der Natur, Pflanzen, Tiere und vor allem Vögel hautnah zu erleben, gibt es nur am Agamon-See.


Jordan River Village

Das Kinderdorf „Jordan River Village“ ist ein einzigartiges, ganzjährig geöffnetes, kostenloses Camp- und Erholungszentrum mit Übernachtungsmöglichkeit für Kinder mit chronischen, genetischen und lebensbedrohenden Krankheiten oder besonderen Bedürfnissen. Gemeinsam mit seinen Freunden hat sich der KKL-JNF verpflichtet, diesem Dorf beim Schaffen einer besonderen, behindertengerechten Einrichtung zu helfen – einem Obstgarten. Dieser soll den Kindern eine Sinneserfahrung in der Natur bieten, bei der sie alles über Anbau und die Pflege von Obstbäumen erfahren und deren Früchte geniessen können.

Das Kinderdorf „Jordan River Village“ bietet Kindern und Jugendlichen mit chronischen und lebensgefährlichen Krankheiten zwischen 9 und 18 Jahren ein unvergessliches, unterhaltsames und ärztlich beaufsichtigtes Ferienerlebnis. Vor Ort gibt es eine rund um die Uhr geöffnete, mit modernster Technik ausgestattete Klinik mit qualifizierten Ärzten.

Die Kinder erwartet ein attraktives Programm in der Natur, bei der Bogenschiessen, Reiten ,Schwimmen und Therapien in einem beheizten Indoor-Pool, gesellige Abende, Talentwettbewerbe und vieles mehr angeboten werden. Alle Einrichtungen und Aktivitäten sind auch für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und für Rollstuhlfahrer zugänglich.

Abrunden soll dieses aussergewöhnliche Projekt ein barrierefreier Kräutergarten, der für einen späteren Zeitpunkt geplant ist. Der Obstgarten wird somit zu einem einzigartigen Ort, der die Sinne mit einer Fülle von Farben, Gerüchen und Geschmacksrichtungen anspricht.

Das Kinderdorf „Jordan River Village“  steht allen Kinder aus dem ganzen Land – einschliesslich dem Gaza-Streifen – und aus sämtlichen Bevölkerungsgruppen offen.

Für die Familienangehörigen bietet das Dorf kostenlose Sonderveranstaltungen.

Das Kinderdorf „Jordan River Village“ in Givat Avni erstreckt sich über ein 25 Hektar grosses Gelände zwischen Tiberias und Nazareth in Untergaliläa.

Mit Schweizer Hilfe konnte dieses grossartige Projekt zum grossen Teil verwirklicht werden.


Yad Vashem Freizeitpark

In Anbetracht der stetig wachsenden Bevölkerung und Touristen von Jerusalem plant der KKL-JNF gemeinsam mit seinen Freunden aus der Schweiz, den Ausbau des Waldareals angrenzend an den Herzl-Berg und der Gedenkstätte Yad Vashem. Der Wald umfasst 1,6 Hektaren Land und soll sowohl Freizeitaktivitäten als auch Raum für Gedenkzeremonien ermöglichen. Der Eingangsbereich wird in sattem Grün erstrahlen, mit vielen verschiedenen Baumsorten und den lokalen schattenspendenden Pinienbäumen. In Eingangsnähe werden sich behindertengerechte Parkplätze befinden, ebenso werden Wege geebnet und gut erreichbare Picknick-Plätze mit behindertengerechten Tischen eingerichtet. 


Idan

Idan ist ein Moschav in der nördlichen Arava, gegründet 1980 von Olim (Einwanderern) aus Kanada und den USA. Die meisten Familien leben von der Landwirtschaft. Seit kurzem versucht sich der Moschav auch im Tourismus, wie etwa mit dem Eröffnen von kleinen Bed-and-Breakfast-Hotels oder Restaurants. Als Teil der Weiterentwicklung der Arava hilft der KKL-JNF diesen Gemeinden. Das aktuelle Projekt, welches mit Hilfe von Schweizer Spenden umgesetzt werden soll, ist die Bereitstellung von Land und Parzellen für weitere 78 Familien, die aus dem Landeszentrum in die Arava ziehen werden. Der Zuzug dieser Familien ist äusserst wichtig für das Wachstum der dortigen Bevölkerung und den Fortbestand einer lebendigen Arava.


Schweizer Wald bei Tiberias

Wegen Renovationsarbeiten ist der Zugang beim zentralen  Aussichtspunkt und den Stelen  im Schweizer-Wald momentan nicht gestattet. Wir bitten um Entschuldigung und hoffen, dass wir den Zugang  bald wieder frei geben können.

Am 11. Oktober 1985 fand an den Abhängen oberhalb von Tiberias am Kinneret-See die feierliche Einweihung des neuen Schweizer Waldes des Keren Kayemeth Leisrael, statt.
Ausschlaggebend für das Pflanzen des Schweizerwaldes war die Topografie. Der See, die kleine Stadt Tiberias an dessen Ufer, und dann so unmittelbar der steile Berg. Das erinnerte an die Schweiz. Aus Erfahrung in der  Schweiz wusste man, dass Wälder eine eminente Schutzwall-Wirkung haben um lawinenartige Erdrutsche zu vermeiden. Vormals nackte und steile Hügel wurden mit Bäumen bepflanzt und seither ist kein einziger Erdrutsch mehr vorgekommen.
Die Einweihungs-Zeremonie erhielt durch die Anwesenheit von Bundesrat Pierre Aubert, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten, besonderes Gewicht.
Der Tiberias Schweizerwald im Norden Israels, oberhalb der Stadt Tiberias zeichnet sich durch atemberaubende Aussichtspunkte auf den Kinneretsee aus. Der Wald zieht sich über steile Hänge und bietet spannende Ausblicke auf den See und die Golanhöhen. Ein Waldspaziergang ist zu jeder Jahreszeit erfrischend.
Was in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit ist, ist in Israel erst jetzt ein Thema. Dank Schweizer Spenden konnten durch den KKL  im Schweizerwald in Israel schon mehrere Velowege verschiedener Schwierigkeitsgrade gebaut  werden. An Wochenenden und Feiertagen sind diese Velowege immer gut besucht. Ein Anziehungspunkt für Jung und Alt.
Heute ist der KKL-Schweizer- Wald ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schattigen Picknick-Plätzen, Velo- und Wanderwegen. Flora und Fauna gedeihen prächtig.

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