In die Jugend investiert

Die Stipendien wurden mit Unterstützung der Freunde von KKL-JNF in der Schweiz, in Frankreich und Deutschland vergeben, ebenso mit Hilfe der Horowitz Foundation in Israel. Hundert dieser Stipendien wurden im Rahmen der Initiative Israel 2040 gesprochen.

350 Studenten aus ganz Israel und aus allen Lebensbereichen des Landes erhielten Stipendien im Wert von insgesamt 6,5 Millionen Schekel. Die Vergabe der Stipendien wurde möglich gemacht dank der Unterstützung von Freunden des KKL-JNF aus der Schweiz, aus Frankreich und Deutschland sowie durch die Initiative von KKL-JNF Israel,  mit dem Ziel bis 2040 1,5 Millionen neue Bewohner in die Gebiete des Negev und Galiläas zu bringen.

Bei der Zeremonie der Vergabe der Stipendien gratulierte der Weltvorsitzende des KKL-JNF, Daniel Atar, den Studenten: „Israel ist nicht gesegnet mit natürlichen Ressourcen, was also hat dieses Wunder möglich gemacht? Das verdanken wir nur unseren `human resources`, also unserem menschlichen Kapital sozusagen.  Ausbildung und Wissen müssen die Lichter sein, die uns leiten. Aus diesem Grund entschied sich der KKL-JNF, einen guten Teil seiner Mittel in diesen Bereich zu investieren.“

Weiter meinte Daniel Atar zu den Studentinnen und Studenten, diese seien die Zukunft und: „Bald werdet ihr in Israel führend sein auf allen möglichen Gebieten. Nutzt dieses Stipendium, um euer Wissen und eure Weisheit zu steigern.“

Die Stipendien wurden im Einklang mit Kriterien vergeben, die vom KKL-JNF und dessen unterstützenden Partnern festgelegt wurden. In Zusammenarbeit mit KKL-JNF Frankreich wurden Stipendien an Studenten aus französischsprachigen Ländern verliehen, die ohne ihre Eltern nach Israel eingewandert sind, darunter auch zehn Studenten aus Marokko. Unter den Stiftungen, die Partner bei der Vergabe von Stipendien waren, war die Bender Stiftung in Kooperation mit KKL-JNF Deutschland, die Saiovici Stiftung in Zusammenarbeit mit KKL-JNF in Frankreich, die Philosophie Stiftung in Kooperation mit KKL-JNF in der Schweiz und die Horowitz Foundation aus Israel.

Der Präsident von KKL-JNF Schweiz,  Arthur Plotke,  gratulierte den Empfängern im Namen der Spender und verwies auf die Schweizer Wurzeln der Organisation: „KKL-JNF wurde in Basel gegründet, in der Stadt, in der ich geboren wurde, und seitdem hat sich KKL-JNF bemüht, das Land aufzubauen und die Lebensqualität für alle seine Bewohner zu verbessern. Es ist sehr aufregend und rührend, hier so viele Studenten zu sehen.“

100 Stipendien wurden vergeben als ein Teil des Projektes Israel 2040 von KKL-JNF, um die weiter entfernt gelegenen Regionen in Israel durch Investitionen in Ausbildung, Technologie und Infrastruktur zu fördern. Die Idee dahinter ist, die israelische Jugend zu stärken. Ein weiteres Ziel ist die Unterstützung von Dörfern und Städten im Negev und in Galiläa. Es stellt bis zu einem gewissen Grad die Wirtschaft in den Mittelpunkt, basierend auf dem Prinzip, dass eine Stärkung der peripheren Regionen das gesamte Land stärken wird. In diesem Jahr konzentrierten sich die Stipendien auf den Norden und wurden an Universitätsstudenten in der Gegend von Galiläa vergeben.

Der leitende Wissenschafter des KKL-JNF, Dr. Doron Markel, sagte, dass auch er als Student ein Stipendium von KKL-JNF erhalten habe, um seine Doktorarbeit zum Thema des Parks am See des Hula Tals abzuschließen. Im Rahmen seiner Verantwortung  als  leitender Wissenschafter (s. Interview auf Seite XX) hilft Markel bei der Koordination des Projektes 2040.
Die Zeremonie wurde vom lokalen Vertreter von KKL-JNF, Danny Sagi, geleitet und von einem Streichquartett begleitet, das wunderschöne klassische Musik spielte. Das Ereignis fand im Botanischen Garten von Jerusalem statt, einem Ort, bei dessen Entwicklung und Verwandlung in eine blühende grüne Lunge im Herzen der Stadt, der KKL-JNF eine wesentliche Rolle gespielt hat. 

Nach der Vergabe der Stipendien durch die Vertreter des KKL-JNF sprach Noa Ayalon, eine Philosophie-Studentin aus Haifa, im Namen der Studenten zum Publikum. „Die Unterstützung, die wir das Privileg haben, entgegen nehmen zu können, geht über eine ökonomische Hilfe hinaus; es handelt sich auch um eine Anerkennung des Wertes dessen, was wir tun und den Weg, den wir gewählt haben. Dafür sind wir sehr dankbar.“

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